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| Holzhackschnitzel |
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Ein Markt entwickelt sich
Einen bereits eingeschwungen bundesweiten Handel mit Waldhackschnitzeln - etwa vergleichbar dem des Ölhandels - gibt es derzeit noch nicht. Vielmehr handelt es sich jeweils um "Insel-Lösungen", die sich oft erst im Zusammenhang mit der Planung bzw. dem Bau einer Biomasse-Anlage entwickeln und im wesentlichen auch nur diese spezielle Anlage beliefern. Daher sind die Kenntnisse um eine effiziente und kostengünstige Brennstofflogistik bisher nur im Einzugsbereich der Biomasse-Anlagen zu finden, die bereits heute schon einen ganzjährig hohen Bedarf an Waldhackschnitzeln haben.
Da es den übergreifenden Handel bisher noch nicht gibt, ist eine vergleichende Preisanfrage bzw. telefonische Brennstoffbestellung bei verschiedenen regionalen Lieferanten kaum möglich. Bei der Realisierung neuer Projekte bieten wir daher unser praxiserprobtes Know-How zum Aufbau einer kosteneffizienten Brennstofflogistik an. |
Marktentwicklung / Trend
Mittlerweile versuchen zunehmend mehr Unternehmen (auch aus dem traditionellen Öl-Brennstoffhandel) im Markt für Waldhackschnitzel Fuß zu fassen. Dieser ist nämlich in den letzen Jahren aufgrund einer rasch gestiegenen Nachfrage stark gewachsen. Diese erhöhte Nachfrage hat sich vor allem aus energiepolitisch geforderten Aktivierungsbestrebungen bislang ungenutzter Waldbiomassesortimente und der damit verbundenen gesetzlichen Förderungsanreize ergeben. Gleichzeitig befinden sich alte Strukturen für den Großteil der Staatswaldflächen im Wandel. |
Preisentwicklung
Steigerung der Produktivität durch Mechanisierung und Automatisierung unter zunehmender Berücksichtigung von Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit sind die Hauptaugenmerke zeitgerechter Forstwirtschaft und Bestandspflege.
Dennoch sorgen nach wie vor unterschiedliche Besitzstrukturen, geografische Gegebenheiten, logistische und technische Voraussetzungen und damit verschiedenste Holzaktivierungsmöglichkeiten dafür, dass den Nachfragern relativ große Preisbänder für die Holzsortimente, insbesondere auch für Waldhackschnitzel, gegenüberstehen. Der große Bereich der derzeitigen maschinellen Hackguterzeugungsleistungen von 5 bis 250 Schüttkubikmeter pro Stunde und die daraus resultierende jeweilige Aufbereitungseffizienz sind nur ein kennzeichnendes Beispiel hierfür.
Insbesondere in Bayern wurden eine Vielzahl von staatlich geförderten Biomasseprojekten realisiert. Damit liegen hier auch entsprechende Zahlen zur Preisentwicklung von Waldhackschnitzeln vor. Die nachfolgende Grafik wurde anhand der auch im Internet veröffentlichten Preise erstellt. Die graphische Darstellung der Preisentwicklung bei Waldhackschnitzeln berücksichtigt die Preisangaben der dort genannten Lieferanten; die Preisangaben beziehen sich auf die Lieferung von Waldhackschnitzeln mit einem Wassergehalt von 35 % im Umkreis von 20 km und verstehen sich inklusive MwSt. Der entsprechende "Hackschnitzel-Preisindex" findet sich unter http://www.carmen-ev.de. Die nachfolgend dargestellte Bandbreite zwischen mittleren und minimalen Werten steht eher für Biomasse-Anlagen mit einem ganzjährigen Brennstoffbedarf. |
Die in der Grafik dargestellten minimalen Werte beschreiben die Abwicklung größerer, konstant abfließender Mengen, wodurch eine erhebliche Kostensenkung durch Produktivitätssteigerung und Logistikoptimierung möglich ist. Sie stehen somit für den hohen, ganzjährigen Bedarf eines Holz-Heizkraftwerkes und liegen seit einem Jahr konstant bei ca. 9 €/MWh (zzgl. MwSt.). Mit leichten Preisanpassungen nach oben ist jedoch demnächst zu rechnen, da die derzeitige Ölpreisentwicklungen auch die anzusetzenden Aktivierungskosten (Diesel als Betriebskostenfaktor für die Bergung, das Hacken und den Transport der Hackschnitzel) teilweise beeinflusst.
Weitere Informationen erhalten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch mit uns bzw. unter folgenden Links:
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